Verzicht

für mehr Wohl?
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War früher das Problem: der Mangel, ist es heute der ÜBERFLUSS! Ab einem gewissen Punkt macht uns aber das ‚Mehr‘ nicht glücklicher und gibt uns kein höheres Maß an Zufriedenheit. Irgendwann ist der Höhepunkt erreicht und es beginnt uns zu belasten. –  In dieser Welt des Übermaßes kann bewusster Verzicht dabei helfen, aus den Mustern des Materialismus auszubrechen um eine verantwortungsvollere Beziehung zur mir selbst und meiner Mit-Welt zu gewinnen.

Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:

Güter werden knapp und wir sind nicht freiwillig aus Vernunftgründen bereit, zu verzichten oder zu teilen:
Wie damit umgehen, wenn im öffentlichen Interesse Beschränkungen angeordnet werden? Und wie beeinflusst dies die Beziehungen in der Gesellschaft?

Sind wir zur Entbehrungen bereit und dauerhaft in der Lage zugunsten der Mit-Welt auf etwas zu verzichten oder spürbar mehr auszugeben?

Haben wir in unserer Kindheit genug Selbstdisziplin gelernt, welche beim Verzicht eine wichtige Rolle spielt? Und wir uns sogar durch Verzicht wohler fühlen? Das vermeintliche ‚Weniger‘ in Wirklichkeit ein ‚Mehr‘ bedeutet?

Die Wohlstands-Gesellschaft stellt uns wohl vor einige HERAUSFORDERUNGEN. So lernen wir beispielsweise durch das vorherrschende Überangebot nicht mehr, auf etwas zu verzichten oder uns bewusst zurückzunehmen. – Früher verzichtete man in gewisser Weise unbewusst, weil oft nicht mehr verfügbar war. Obwohl heute ‚Verzicht‘ für viele ein unerwünschtes Wort ist, wird es aber künftig not-wendig sein, auf Manches bewusst zu verzichten.
Verzicht kann man üben, wobei es im ersten Schritt auf jeden Fall den WILLEN zur VERÄNDERUNG braucht, das heißt die Bereitschaft, es anders zu machen:  gewissenhaft, positiv und nachhaltig. Gelingt dies, können wir den Konsum – in allen Formen – wieder stärker schätzen, anstatt ihn als Gewohnheit und Normalzustand zu erleben. – Vielleicht heißt Verzicht sich einfach zu fragen, was wichtig ist und wegzulassen, was Stress und krank macht, was der Mit-Welt schadet und Beziehungen belastet.
Sehen wir unsere Welt in einem größeren ZUSAMMENHANG gehalten und getragen, können wir darauf verzichten, über alles selbst verfügen zu wollen. Lassen wir uns überraschen, was unser Schöpfer-GOTT stattdessen Besseres schenkt. Vertrauen wir ihm und bestärken wir uns auch gegenseitig. – Der Verzicht möge uns helfen: im Glauben stärker zu werden und innerliche Freiheit zu erlangen; unsere Leidenschaften zu überwinden und unsere Persönlichkeit zu formen; uns selbst zu beherrschen und frei zu werden für etwas anderes und dies für mehr Lebensfreude auch zu tun. Zum Wohl!

– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch

Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:

Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Verlass dich auf meine liebende Zuwendung und nicht nur auf deine Stärke! Verzichte darauf, dass alles perfekt sein muss und ohne Einschränkung. Nimm dies wahr, weil du dann erfährst, wie meine Kraft dich in deiner Schwachheit und Abhängigkeit trägt. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!

DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Viele von uns erleben auf irgendeine Weise Verzicht, der nicht befreit, sondern einschränkt, der nicht unabhängig macht, sondern abhängig. Hilf DU mir zu einer Änderung meines Denkens, meiner Haltung. Lass mich umdenken, umkehren. Gib mir Mut zum Verzicht und die Erfahrung, dass er nicht Schwäche, sondern Stärke und Gewinn ist und mir Freiheit gibt. HERR, ich möchte mich Einüben in eine Lebensweise, in der nicht die Absicherung des materiellen Wohlstands und der damit verbundenen Konsummöglichkeiten im Vordergrund stehen, sondern im Entdecken einer neuen Bescheidenheit und Genügsamkeit. Ich will damit meinen Beitrag zu einer besseren Welt leisten, in der alle Menschen in Frieden unter Wahrung der Schöpfung zusammenleben.
DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!

Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:

Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): 2 Kor 12,9 oder Jes 58,6
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

bleib im Gespräch – lebe in liebe-voller Beziehung!

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