Jahrhundertelang war Wasser hierzulande einfach da. -Wasserhahn auf. -Rein in den See. Es zählt(e) als SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT, dieses im Überfluss vorhandene Gut zu konsumieren. So sehr der Mensch Wasser zum Überleben braucht, so unbedacht gehen viele damit um. – Als Grundelement unserer Mit-Welt ist jedoch eine sorgsame Beziehung zu ihm lebens-notwendig.
Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:
Rund zwei Milliarden Menschen haben keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser. Wie können die dadurch entstehenden humanitären Katastrophen und Massenflucht – verschärft durch kulturelle Unterschiede in Beziehungen – verhindert werden?
Wo und wie kann es gespart werden, und wer reinigt eigentlich, was wir verschmutzen?
Warum tut uns Wasser so gut? Und warum sind manche ‚Bründl‘ heilig?
Zunächst einmal ist Wasser ‚zum WASCHEN da‘. Aber es trägt uns auch, es löscht unseren und der Tiere Durst, es bringt Pflanzen zum Blühen. Es kann aber auch zur tödlichen Falle werden, denkt man nur an Opfer von Überschwemmungen oder an verunglückte Flüchtlinge im Mittelmeer.
In den Religionen wird es als SYMBOL der Reinigung, Segnung und Erneuerung verstanden. So wird es bei Gottesdiensten und darüber hinaus sehr vielfältig verwendet: mit Wasser wird getauft, man bekreuzigt sich damit beim Betreten der Kirche und die Gemeinde wird mit Weihwasser gesegnet; ebenso Mensch, Tier und so manch andere Sachen. Kurhäuser bieten Therapien zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte nach Pfarrer Sebastian Kneipp an und Wallfahrtsorte, wie das französische Lourdes, locken jährlich Millionen Pilger in die Grotte, wo jenes Wasser quillt, dem besondere Heilkräfte zugesprochen werden.
Wasser im richtigen Maß ist in der Bibel immer verknüpft mit einer gelingenden GOTTESBEZIEHUNG. Es gibt kaum ein schöneres Bild dafür als den Garten Eden, wie es in der Schöpfungserzählung berichtet wird. Wie es dort heißt, entspringen gleich vier Flüsse und versorgen Obstbäume, welche daraufhin beständig Früchte bringen. Solche Obstbäume mögen nicht nur Zeichen der Harmonie zwischen GOTT und seiner Schöpfung, sondern auch Vorbild für uns Menschen sein. – Aber auch ein ZUVIEL kann gefährlich sein, wie man der Schilderung über die Urflut entnehmen kann und welche als Zeichen dafür steht, dass die Beziehung zum Schöpfer von Grund auf zerstört ist, wenn der Mensch gewalttägig wird. GOTT ist der Geber des Wassers. Wir Menschen können nur demütig bitten – und achtsam damit umgehen.
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Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:
Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Alles Leben entstammt dem Wasser. Das gilt für alles Lebendige in der Schöpfung und auch für deinen Glauben. Lerne es wertzuschätzen und für die Zukunft zu bewahren. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!
DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Wasser gehört zu den wichtigsten Bodenschätzen der Länder. Die großen Meere werden heute oft durch unverantwortliche Einleitung von industriellem Abwasser als chemisches Endlager missbraucht. Im Mittelalter wurden Brunnenvergifter mit dem Tode bestraft. Aber wer zieht heute die Schuldigen in Wirtschaft und Politik zur Verantwortung? – Trinkwasser darf nicht zum Privileg der Reichen werden, sondern muss ein Recht aller Menschen bleiben. Zeig DU mir Wege, wo ich durch meinen Beitrag helfen kann, dass Projekte für sauberes Wasser, welches das Überleben vieler Menschen sichert, realisiert werden können.
Ich brauche dich, HERR, wie ich Wasser brauche, damit ich am Leben bleibe. DU trägst, wenn der Boden unter den Füßen verloren geht. DU erneuerst, wenn alles heillos durcheinandergerät. DU verbindest, wenn Beziehungen zerbrechen. DU sorgst für deine Geschöpfe. Menschen, Tieren und Pflanzen schenkst DU Wasser, Nahrung und Lebensraum im ausreichenden Maße. Lass mich allezeit dankbar sein vor dir, meinem Schöpfer und lehre mir Ehrfurcht vor Boden und Wasser. DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!
Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:
Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Ps 23,2 oder Jes 43,2
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

