Mit-Leidenschaft

mit-fühlen und mit-tragen?
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Angesichts der WELTLAGE oder der BEDRÄGNISSE von Mit-Menschen und auch der Natur, gehen uns oft viele Gedanken durch den Kopf. Wir suchen nach Lösungen und Ant-Worten. Doch die‘ Warum-Frage‘ bleibt meist unbeantwortet. – Derartige Situationen sind auch wegen unserer Beziehungen dazu von Bedeutung.

Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:

Kriege, Katastrophen, Krankheiten nahestehender Menschen. Wie umgehen mit den schlimmen Zuständen?

Braucht es immer Ereignisse, um das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Beziehung der meisten Menschen zu stärken?

Hilft uns der Blick auf das Kreuz, das Leid und Hoffnung ausstrahlt eine Antwort zu finden? Eine Herzenshaltung des Mit-Leidens, das nicht wegsieht, sondern mitfühlt?

Es gibt ein Mitleiden, das mehr ist als Mitgefühl, also RÜHRUNG vor fremden LEID, bei dem Gedanken, es könnte meines sein. Es gibt ein Mitleiden, zornig vor unnötigem Leid, mutig vor aufhebbaren Leid, bedrückt vor ausweglosen Leid – ein Mitleiden, das mitträgt und tröstet. Durch wirkliche Einfühlung kommt es zu aufmerksamen Begegnungen, die auch in schwierigen Situationen aufrichten.
Gegenseitige VERURTEILUNGEN, rücksichtslose WORTE und unbedachtes BEDAUERN treiben uns auseinander und entfremden uns. Mitgefühl hingegen lässt uns erkennen, dass wir zusammengehören. Das Menschsein vereint uns – mit aller Schönheit und Begrenztheit, Würde und Zerbrechlichkeit. Nichts scheint angesichts der Bedrängnisse unserer Zeit wichtiger zu sein, als das Verbindende zu suchen und zu stärken.
Dazu braucht es lebendige und belastbare GEMEINSCHAFTEN: Familien, Freundschaften, Pfarrgemeinde, Vereine und soziale Initiativen. Tragfähige Beziehungen erleben wir, indem wir manchmal diejenigen sind, die andere durch schwierige Zeiten hindurchtragen, und manchmal sind es wir selbst, die Hilfe brauchen.
Mögen wir demütig anerkennen, wer der wahre Erlöser und Retter dieser Welt ist: Jesus Christus. Er bewegt mein Innerstes, aufzustehen und zu handeln, im Dialog mit ihm und im Vertrauen im Großen und kleinen Dienst an meinem Nächsten und der gesamten Mit-Welt. Er gibt mir Kraft, mitzufühlen,  mitzutragen und auch ehrlich in den Spiegel zu schauen, meine eigenen Grenzen anzuerkennen und sie in die Barmherzigkeit unseres Schöpfer-GOTTES zu legen.

– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch

Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:

Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Beginn dein Mitleid als Liebesbeweis mit kleinen Schritten: Mit einem aufmerksamen Blick auf deine Mit-Welt; dem Fürbittgebet für einen Menschen, um den du dich sorgst; indem du persönlich wirst und in Beziehung gehst; jemandem vergibst oder mit dir selbst Frieden machst. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!

DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Ich glaube, es ist die Haltung des Mitleidens, die die Welt verändern kann. Jeder und jede kann damit beginnen, sich in den anderen einzufühlen. Einzutauchen in das Leid des anderen, nicht nur oberflächlich, sondern tief – eine Solidarität, die auch tätig wird, aktiv dem anderen hilft. Auch nicht davonlaufen, wenn neben mir jemand ans Kreuz der Verleumdung, des Mobbings, des Geredes gefesselt wird. Allerdings heißt es nicht, im Mitleid zu zerfließen. Denn dann helfe ich dem Anderen nicht wirklich.
HERR, ich möchte mit deiner Hilfe wahrlich Mitleiden und nicht nur bedauern. Denn, wenn ich bedauere, verletze ich immer wieder, anstatt aufzurichten und zu stärken. Dagegen will ich den anderen annehmen, der leidet. Eben dadurch, dass es nun geteiltes Leid wird, dass ein anderer in ihm da ist, möge das Licht der Liebe in dieses Leiden eindringen. – Ich will mir aber auch Grenzen setzen. Das ist auch eine wichtige Bedingung für unser Mitleid: Wir sollen unser Herz für den anderen öffnen, mit ihm fühlen, mit ihm leiden. Aber es braucht einen Bereich in uns, der nicht vom Leid des anderen infiziert wird, einen Raum, in dem wir uns zurückziehen können, um von dort aus das Leid des anderen zu spüren. Sei DU mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!

Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:

Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Pred 4,10 oder Off 21,4
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

bleib im Gespräch – lebe in liebe-voller Beziehung!

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