Verantwortung

nur für mich selbst?
zur Übersicht A-Zzur Startseite

Jeder MENSCH trägt Verantwortung für sein Handeln. Er trägt sie im Privaten, im Beruf, gegenüber sich selbst, seiner Mit-Welt, seinem Schöpfer. Harmonische Beziehungen leben von der Übernahme gemeinsamer Verantwortung. – Auffällig ist wohl auch, wie viele Menschen Verantwortungen abschieben. Auf den Boss, auf die Regierenden und die Politiker, auf die Erlebnisse in der Kindheit, auf den Partner, die Eltern oder auch auf die Kinder.

Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:

Wir brauchen in verschiedensten Situationen auch fremde Hilfe. Aber besteht nicht bei all dem die Befürchtung, dass sich der Einzelne – abgesehen von Notlagen – zu sehr an die Abgabe der Verantwortung gewöhnt und sich in falscher Sicherheit in einem fürsorglichen Sozialnetz wähnt?

Übernehme ich Verantwortung für mein Leben oder gebe ich anderen die Schuld an meiner Situation? An meinen angespannten Beziehungen?

Wird GOTT uns nach unseren ‚Zeitgenossen‚ fragen, oder wird er wissen wollen: wie bist du denn mit den Talenten und den Mut umgegangen, die ich dir gegeben habe?

„Wer ist hierfür verantwortlich?“ Diese Frage verwenden wir gerne, wenn etwas schiefgelaufen ist. Wie aber wäre es, wenn wir beim Thema Verantwortung weniger nach Schuld, sondern mehr nach den Möglichkeiten fragen, etwas zu gestalten und einen Weg zu weisen? Dazu möge uns klar werden: zuerst muss ich fähig und bereit sein, für mich selbst und für meine Handlungen die volle Verantwortung zu übernehmen – auch für die VERWEIGERUNG derselben; erst dann bin ich bereit und offen für andere oder für eine Aufgabe Verantwortung zu übernehmen. – Dem Leben des Einzelnen, aber auch der Gemeinschaft dadurch eine neue Qualität zu verleihen.

Es gibt häufig die ERWARTUNGSHALTUNG: ‚die da oben‘ sollen alles richten! Und irgendwie erwarten das viele auch vom ‚lieben GOTT‘. Der scheint aber anderes mit uns vorzuhaben. Er löst unsere Probleme nicht auf Anruf, aber er begibt sich selbst mit uns in diese hinein. Er traut uns zu, aus den jeweiligen Situationen das Beste – für uns und möglichst viele – herauszuholen. Nicht darauf zu warten, dass ‚die da oben‘ alles lösen, sondern dass Problembewältigung und  Frieden in der Welt von uns ausgeht, also ‚unten‘ beginnt. – Aus der BIBEL mögen wir herauslesen: es gibt eine enge Beziehung zwischen ‚Verantwortung‘ und ‚Glauben‘, die da lautet: ‚Liebe deinen Nächsten wie dich selbst‘. Oder anders gesagt: Übernimm Verantwortung in Liebe.

– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch

Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:

Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Öffne dein Herz im Gespräch mit mir und du wirst erkennen, wo du im alltäglichen Leben Verantwortung übernehmen sollst. Damit gibst du Antwort auf meine Liebe. Kein Mensch ist nicht nur für sich selbst da, sondern er trägt auch Verantwortung für seine Mit-Welt. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!

DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Stärke DU alle unsere ehrlichen Bemühungen in unseren Familien und Gemeinschaften, die zu einem liebevollen und gerechten Miteinander beitragen. Lass auch mich selbst meinen Teil dazu leisten und nicht nur anderen ihre Verantwortung vorhalten. Gib DU uns, HERR der Welt, einen Blick für die Zeichen der Zeit und ein klares Urteil gegenüber den alltäglichen Ereignissen und allem Neuen. Zeige uns unsere Mit-Welt, wie sie wirklich ist und die Aufgaben, die auf uns warten. Bewahre uns vor trügerischer Hoffnung und hilfloser Angst. Gib uns Mut und Bereitschaft zum Einsatz in Kirche und Gesellschaft. Mach uns deutlich, wie wir verantwortlich leben, wo DU uns brauchst und wir mitgestalten können. Lass uns erkennen: Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. DU bist unser Friede, unsere Hoffnung und unsere Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!

Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:

Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Mt 25,14 oder Spr 31,8
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

bleib im Gespräch – lebe in liebe-voller Beziehung!

Dieser Inhalt gefällt dir? Dann teile ihn bitte:

image_pdfimage_print

Deine Reaktion zu diesem Blog-Beitrag oder sonstiges Feedback ist willkommen!

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit der Nutzung der Kommentar-/Diskussionsfunktionen stimmst du der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zu. Mehr dazu findest du in der Datenschutzerklärung

Neueste Blog-Beiträge

an den Früchten erkennbar?

Wir leben in einer dynamischen, digital beschleunigten und vernetzten Welt. Es bedarf einer machtvollen KRAFT, einer unerschöpflichen Energiequelle, die uns zu sinnerfüllten Beziehungen als Dreh- und Angelpunkt eines gelungenen Lebens anstoßt. – Die Gaben des Hl....

bewundern oder missachten?

Wir Menschen sind TEIL dieser Welt. Unsere Handlungen haben einen starken Einfluss auf unsere Lebensräume und unsere gutgesinnten Beziehungen zu unserer Umgebung spielen eine wesentliche Rolle. – Ob wir es wahrhaben oder nicht: Wir sind eng miteinander verknüpft und...

wofür schlägst du?

Unser Herz bietet RAUM für alles, was uns interessiert, beglückt und auch belastet; wo Empathie entsteht und aufrichtig kommuniziert wird. Dem Anschein nach hängt die Qualität von Beziehungen und Begegnungen von unserem Herz-Charakter ab. – Besonders Kinder spüren, ob...

mit Verstand und Herz?

Still sein und zuhören sind oft schwieriger, als man ahnt und wichtiger, als viele denken. Zu-Hören ist durchaus eine besondere AKTIVITÄT und bedeutet: den anderen wahrnehmen und eine kommunikative Beziehung entstehen zu lassen, welche echtes Verstehen und das Finden...

missbraucht für Eigeninteressen?

Demokratie geht von einem positiven Weltbild, von der Idee der SELBSTBESTIMMUNG und der Verantwortlichkeit des Menschen aus. Nur knapp ein Viertel der Erdbevölkerung leben in Demokratien. Doch durch die Veränderung der politischen Kultur geraten selbst diese ...

ohne Liebe kein Glücklichsein?

Wir vergleichen uns jeden Tag viele Male mit anderen. Das geschieht zunächst unbewusst, wiewohl uns der bekannte Ausspruch: ‚Das Vergleichen ist das ENDE des GLÜCKS und der Anfang der Unzufriedenheit‘ im Hinterkopf die damit verbundenen Gefährdungen zu bedenken gibt....

mein Wille geschehe?

Jeder von uns muss jeden Tag Entscheidungen treffen. Wir entscheiden, was wir anziehen, wie engagiert wir bei der Arbeit sind, ob wir freundlich sind, und vieles mehr. – Während wir oft Entscheidungen treffen, die wenig AUSWIRKUNG auf unser Leben haben, müssen wir...

eine Portion Liebe?

Sehr oft möchten wir einen Menschen etwas GUTES zusprechen, ihm Mut machen, ihn behütet und beschützt wissen. Vielleicht haben wir dabei das Gefühl: unsere eigene Macht reicht nicht aus, wir haben es nicht in unserer Hand. – Indem wir einen anderen Menschen segnen,...