Reden

eint oder trennt es?
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Durchs Reden kommen die Leute zusammen‘ wird häufig als beliebtes Sprichwort für eine gelungene KOMMUNIKATION verwendet. Leider verkommt es in unserer Zeit oft zur Halbwahrheit, wenn nicht sogar zum Gegenteil, dass durchs Reden die Leute auseinander- und durcheinander kommen. – Dabei geht es immer auch um den Zustand unserer Beziehungen. Wir müssen daher nicht nur selbst reden lernen, sondern auch ‚miteinanderreden‘ einüben.

Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:

Soll man über alles diskutieren und überall mitreden oder wäre manchmal schweigen besser? Dürfen uns andererseits medial verfestigte Mainstream-Positionen davon abhalten zu widersprechen?

Besteht größtmögliche Deckungsgleichheit zwischen unserem Reden und Tun bzw. Sein?
Steckt nicht oft auch eine Aus-Rede hinter unseren Worten?

Wie gehen wir mit Menschen um, die keine Kritik vertragen und sich sofort verletzt fühlen?

Es ist völlig normal, über die alltäglichen Dinge des Lebens zu reden. Es entscheidet jedoch maßgeblich über unsere Beziehung zu den Mitmenschen, w i e  wir unter- und übereinander reden. Über Unzulänglichkeiten anderer zu erzählen und zu urteilen, gefährdet Beziehungen aufs Äußerste. Und wenn schon über negative Dinge reden, dann nur, um  Probleme zu lösen. Über Positives sich zu äußern und gut über andere Menschen zu sprechen, ermöglichen den Aufbau und die Stärkung von Beziehungen. – Versetzen wir uns deshalb in die Lage unseres Gegenübers und versuchen wir, seine Gefühle und Gedanken nachzuvollziehen; emphatisch zu sein, die richtigen Worte zu finden und ehrliches Mitteilen zu praktizieren.

Mit Respekt und Achtung miteinanderreden‘, ist ein Auftrag an uns alle. Wir mögen als Gesellschaft lernen über alle Themen des Lebens zu reden und einander zuzuhören; auch über Gender und Migration, Abtreibung und Sterbehilfe, Religion und Glauben und vieles andere mehr. – Ohne Angst, dass einem von seiner Meinung ein Zentimeter weggenommen wird und auch auf die Gefahr hin in ein bestimmtes Eck gestellt zu werden. Dazu mit Feingefühl versuchen, die Dinge zu enthüllen und klarer darzustellen, anstatt etwas zu verhüllen und zweifelhaft zu machen. Vor allem darauf zu achten, was jemand redet, und was jemand tut und welche Auswirkungen dies auf die Beziehung hat.

Nicht daran, wie einer von GOTT redet, erkenne ich, ob er durch das Feuer der göttlichen Liebe gegangen ist, sondern daran, wie einer von den irdischen Dingen spricht, belehrt uns eine bekannte Philosophin. Wir können auch unseren Schöpfer nicht loben und gleichzeitig über unsere Mitmenschen schlecht reden. – Möge es uns immer öfter gelingen ‚zuerst denken, dann reden‘ und mehr ‚gesundbeten‘ als ‚totreden‘.

– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch

Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:

Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Mein Reden zu dir ist vielfältig. Du findest es in erster Linie in den Worten der hl. Schrift, aber auch in vielen anderen Möglichkeiten. Durch deine Antwort kommen wir ins Gespräch und ich gebe dir gute Empfehlungen für ein liebe-volles Leben. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!

DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Ich will mit dir wie mit einem Freund reden. Damit DU durch dein Wort mit mir sprechen kannst, nehme ich mir die Zeit, dein Wort zu lesen, zu studieren und darüber nachzusinnen. Dein Wort bewirkt in mir eine veränderte Wahrnehmung und Denkweise, die mehr und mehr von dir geprägt wird. So redest DU, HERR auch im Alltag zu mir, im Sinn von Führung, von Überlegen was gut und richtig ist, weil meine Denkart verstärkt deinem Wort entspricht. DU machst mich bereit mitzutragen und nicht weg-zureden und schenkst mir inneren Frieden und Ruhe über Fragen und Entscheidungen. Lass mich auch mit anderen Leuten – selbst mit vermeintlich Ungläubigen – reden und so vieles Gemeinsame entdecken. Medien und Vorurteilsprediger, welche Ängste vor Menschen mit anderen Geisteshaltungen schüren sollen mich nicht verunsichern. DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!

Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:

Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Mt 23,3 oder Spr 16,24
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

bleib im Gespräch – lebe in liebe-voller Beziehung!

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