Oft hat man den EINDRUCK, die Botschaft Jesu vom Reich Gottes, von der Vergebung, der Gerechtigkeit, der rechten und der falschen Sorgen und der Feindesliebe, kommt nicht mehr an, ist für viele verzichtbar geworden, hat keine Bedeutung mehr. – Aber, beim genaueren Hinsehen ist sie doch stimmig, aufmunternd, lebensspendend und maßgebend für das Gelingen von liebe-vollen Beziehungen.
Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:
Gelegentlich passen Gedanken des Evangeliums und der ganzen Heiligen Schrift so gar nicht in das Bild des modernen Christen, der eine gute Nachricht weitergeben möchte. Glauben viele selbst nicht mehr daran und sind mitschuldig an der Misere?
Fühlt sich der Großteil selbst nicht mehr als Gesendete, die vom Reich Gottes reden, die Vorbilder im Glauben – Glaubensboten – sein sollen?
Was begeistert dich am Glauben? Welcher Aspekt des Glaubens ist für dich ‚Frohbotschaft‘, ‚Evangelium‘?
Wir haben in unserer Religion einen reichen SCHATZ an Weisheiten und Erfahrungen, der für eine Gesellschaft und den Einzelnen sehr wertvoll ist. Wir haben ein Konzept, wie Leben gelingen kann, ganz persönlich und in der Familie. Wir haben Feste, die das Leben strukturieren und einordnen. Wir pflegen gute Beziehungen untereinander.
Menschliches ZUSAMMENLEBEN ist aber oft nicht einfach. Jeder hat schon seine Erfahrungen gemacht und vieles gelingt nicht so, wie man es gerne hätte. Trotzdem kann jeder Mensch sein ‚eigenes Evangelium schreiben‘. Einige TIPPS dazu: Jemanden Hilfe anbieten, ohne eine Gegenleistung zu erwarten; Zeit für ein ausführliches Gespräch nehmen; bereit sein, zu verzeihen, wo es wirklich schwer ist; am Gottesdienst und am Gebet festhalten; immer ehrlich bleiben; die Hoffnung nicht verlieren und nicht mitschreien bei den Pessimisten, die alles schlecht reden; versuchen, das Gute in jedem Menschen zu entdecken. – Die Art und Weise, wie und wo du das tust, ist jedem ganz selbst überlassen.
Das Wort ‚Evangelium‘ bedeutet gute NACHRICHT. Daher darf es nicht mit traurigem oder finsterem Gesicht mitgeteilt werden, sondern mit der Freude derer, die den verborgenen Schatz und die kostbare Perle darin gefunden haben. Finden wir also mit Hilfe des Heiligen Geistes, unseres Beistandes, heraus, was unsere Mitmenschen froh macht. Dann wird es uns gar nicht mehr so schwerfallen, über den Glauben zu reden. Denn es ist schön, etwas sagen zu können, was Menschen zutiefst befreit, ihnen Mut schenkt, sie erlöst und errettet. – Alsdann werden sie auch gerne zuhören.
– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch
Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:
Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Die Wirkmittel des Evangeliums sind die Beziehung und das Gespräch mit mir, Zärtlichkeit, Vergebung und bedingungslose Liebe zu deinem Nächsten. Geh hinaus, rede davon und handle danach. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!
DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Das Evangelium möge für mich wie eine Wanderkarte sein, die ich immer wieder zur Hand nehme, um mich zu orientieren. Dabei kann es durchaus geschehen, dass ich feststelle, ein Stück des Weges falsch gegangen zu sein und mich neu orientieren zu müssen.
HERR, hilf DU mir das Evangelium, das uns anvertraute, kostbare Gut und die Quelle unserer Kraft zu entdecken. Wir brauchen uns des Zeugnisses für dich nicht zu schämen, sondern dürfen für deine Botschaft brennen, sie wirken lassen und auch mitleiden.
Die folgenden Gedanken eines großen Dieners deiner Botschaft mögen auch mir gelten: ‚Es ist eigenartig. Du kannst das Evangelium oft lesen, jahrelang, ohne dass es dich wirklich in der Tiefe anspricht. Bis eines Tages ein Licht aufgeht. Bis dich aus einem hundertmal gelesenen Text Worte so heftig berühren und dein Herz überwältigen, dass du vor Freude außer dir bist. Jubeln möchtest du und danken, dass Gott dich angesprochen hat.‘ So wirst DU mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!
Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:
Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Jes 52,7 oder Röm 1,16
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

