Erziehung

wer er-zieht wem wohin?
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Die Erziehung ihrer Kinder stellt Eltern heute vor besondere HERAUSFORDERUNGEN. Einig sind sich alle darüber: Erziehung ist wichtig und soll möglichst gut gewährleistet sein. – Das Wort Er-ziehung deckt sich zum Großteil mit dem Wort Be-ziehung, in dem Maß sich auch die Wichtigkeit von ihr im Sozialisierungsprozess ergibt.

Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:

Geht es in der Erziehung nicht einfach darum, aus kleinen lieben Menschen große liebe Menschen zu machen?

Wie können wir Kindern beibringen, in der Beschäftigung mit den modernen Kommunikationsmitteln nutzbringend umzugehen? Sie gegen geistige Überforderung zu schützen und zu kritischen Geistern zu machen?

Wer erzieht wem? Eltern ihre Kinder, Lehrer/Betreuer ihre Schützlinge? Oder auch umgekehrt?

Das allgemeine gesellschaftliche KLIMA hat sich verändert. Neben dem hohen Anspruch an alles äußerlich Sichtbare ist auch der innerer Anspruch in Sachen Kindererziehung gestiegen. Obwohl die Welt sicher komplexer und vielseitiger geworden ist, sind die Werte, die heutzutage vermittelt werden sollen, im Wesentlichen dieselben von früheren Generationen. – Die einfache FORMEL:Wir brauchen Kinder nicht zu erziehen, sie machen ohnehin nur das, was sie von den Eltern sehen‘ oder ‚die beste Art etwas weiterzugeben ist, indem man es lebt‘, ist jedoch im Hinblick – vor allem, was Wertevermittlung und Verhaltensweisen betrifft – durch zunehmende Fremdbetreuung und den vielfältigen Manipulationsmöglichkeiten komplizierter geworden.
Doch wer immer mit Kindern zu tun hat, möge beherzigen: Lernen wir ihnen URVERTRAUEN. Leben wir täglich vor, an uns zu glauben; mutig zu sein; alles zu versuchen; fallen zu dürfen, wenn man danach wieder aufsteht und aus seinen Fehlern klüger geworden ist; sie zu motivieren auf etwas zu verzichten und anderen den Vorrang zu geben als eine großartige Lektion der Selbstlosigkeit und eine hervorragende Möglichkeit, Prioritäten festlegen zu erlernen. Statt Schimpfen und Drohen leiten wir sie an, eine wertschätzende GRUNDHALTUNG in den Beziehungen einzunehmen; rüsten wie sie auch für ein Leben mit Gegenwind. Im rechten Maß des Förderns und Forderns geben wir der bedingungslosen Liebe ein Gesicht.
Beziehungen strukturieren das menschliche Leben: zu sich selbst, zu anderen, zur Natur und zum Schöpfer-GOTT. Viele Erwachsene sind für eine christliche SOZIALISIERUNG sehr dankbar, die sie zu einem gläubigen  Menschen gemacht hat. Betrachten wir unsere Kinder als Geschenke, die unser Leben bereichern und zur Glaubensbeziehung einladen.

– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch

Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:

Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Lass deinen Nachkommen entdecken, dass sie wie du Kinder Gottes sind, der sie vom ersten Augenblick an zärtlich liebt und sie jeden Tag bei der Hand nimmt. Diese Entdeckung gibt ihnen den Glauben und die Fähigkeit liebe-volle Beziehungen einzugehen. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!

DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Hilf mir bei der Erziehung meiner Kinder: Ich möchte sie nicht ziehen, nicht an den Ohren, nicht in Zweifel und nicht in den Vergleich. Und wenn schon ziehen: dann ins Vertrauen und den Hut. Ich möchte sie einmal ziehen lassen – das muss wohl sein.
Ich möchte sie nicht schlagen, nicht rat-schlagen, nicht in Beschlag nehmen. Ich schlage mich auf die Seite derer, die ihnen das Staunen lehren wollen und unter die Arme greifen, wenn sie es brauchen.
DU, HERR, hast mir Kinder anvertraut. Ich darf ihnen auf ihren Wegen ins Leben helfen, in guten und in schweren Zeiten. Leider mache ich in der Erziehung auch manches falsch, bin ihnen kein rechtes Vorbild. Ich kann vieles nicht mehr ungeschehen machen, das Versäumte nicht nachholen. So nimm DU sie immer bei der Hand und stärke sie auf ihren Lebensweg. DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!

Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:

Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Spr 22,6 oder Lk 17,2
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

bleib im Gespräch – lebe in liebe-voller Beziehung!

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