In einer Welt voller Unsicherheit und Orientierungslosigkeit, da sind WEGWEISER und HOFFNUNGSZEICHEN wahre Geschenke des Himmels. Ein solches ist uns mit auf unseren Lebens- und Glaubensweg gegeben: nämlich die Gottesmutter Maria. – Sie hilft uns, die Beziehung zu Jesus aufzubauen und zu vertiefen.
Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:
War Maria nicht auch eine Art Sozialkritikerin, die sich mit den vorherrschenden Verhältnissen nicht abfindet, wenn man Zeilen aus dem Magnifikat Lk 1,46-55 betrachtet, wo es heißt: ‚Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen‘?
Wer ist Maria für dich? Mutter Gottes? Heilsbringerin? Fürsprecherin? Knotenlöserin?
Was ist der Grund für die Marienverehrung?
Maria spielt im Leben der GLÄUBIGEN eine große ROLLE. Sie hat an der Erlösung mitgewirkt und wurde uns von Jesus ausdrücklich als Mutter gegeben. Was die Mutter im irdischen Bereich für uns bedeutet, das alles ist Maria in erhöhtem Maße für unsere Beziehung zu GOTT. Sie ist uns auch Beispiel der Bereitschaft, Gottes Willen anzunehmen und zu erfüllen.
Maria wird als Vorbild betrachtet. Ihr ‚JA‘ zu Gott, als der Engel Gabriel sie besuchte, ist ein Beispiel für HINGABE und VERTRAUEN. Sie wird als leuchtendes Beispiel und eine Quelle der Inspiration gesehen, die hilft, den eigenen Glauben zu vertiefen und Herausforderungen im Leben mit Hilfe des Glauben zu meistern; Begleiterin auf dem Weg zu GOTT und Fürsprecherin in persönlichen Belangen zu sein. Ihr Herz steht für uns alle offen.
Von allen Heiligen vermag sie für uns am meisten zu tun. Wir beten Maria nicht an. Anbetung gebührt allein GOTT. Die Mariengebete sind AUSDRUCK unserer BEZIEHUNG zu ihr und bieten eine Möglichkeit, Anliegen und Sorgen in Gebete zu fassen. Sie bittet uns, dass wir uns Zeit dafür nehmen. Darin erkennen wir, wo wir umkehren müssen. Wir ehren sie und rufen sie um ihre Fürbitte an. Dieses Geschenk hat uns Jesus am Kreuz hinterlassen, als er sagte: ‚Siehe da, deine Mutter‘.
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Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:
Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Wie durch Maria soll durch jeden von euch Liebe in die Welt kommen. Jeder Mensch hat seinen Auftrag dazu, diese Liebe sichtbar werden zu lassen. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!
DU, mein HERR, an deine Mutter will ich mich wenden:
Gegrüßt seist du Maria, voll der Gnade, der HERR ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Ich möchte dir alles erzählen, alle Sorgen, die mich quälen; alle Zweifel, alle Fragen, möchte ich zu dir tragen. Wege, die ich selbst nicht kenne, liebe Namen, die ich nenne; Schuld, die ich mir aufgeladen, anderen zugefügten Schaden. Ärgernis, das ich gegeben, all mein Wollen, all mein Streben; all mein Beraten, mein Verwalten, mein Vergessen, mein Behalten. Mein Begehren, mein Verzichten und mein Schweigen und mein Richten; alle kleinen Kleinigkeiten, dies so oft mir Mühe bereiten. Jedes Lassen, jeden Tag, Mutter, dir vom guten Rat, leg ich alles in die Hände, du führst es zum rechten Ende.
Unter deinem Schutz und Schirm fliehen wir, heilige Gottesmutter, verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten, sondern errette uns jederzeit aus allen Gefahren, o du glorwürdige und gesegnete Jungfrau, unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin. Führe uns zu deinem Sohne, empfiehl uns deinem Sohne, stell uns deinem Sohne vor.
Maria, richte deinen Blick vor allem auf die jungen Menschen. Sie sollen Jesus sehen. Mit ihm sprechen und das tun, was er sagt. Allen seine Liebe verkünden. Denn ER ist der Friede, die Hoffnung und die Freude. Ihm sei Lob und Dank. Halleluja!
Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:
Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Lk 1,38 oder Joh 2,5
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören –
findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

