notwendig oder verzichtbar?

Viele Menschen sind der Meinung: Gesetze und VERBOTE sind ein HINDERNIS für ihre Freiheit und ein Hemmnis für ihr Glück. Andere wieder sehen darin ‚HANDLÄUFE‘ fürs Leben, die leiten und vor Gefahren schützen sollen. – Braucht es doch auch im alltäglichen Zusammenleben  ‚Beziehungsrichtlinien‘, welche von jedem akzeptiert und nicht als Einschränkung der persönlichen Selbstbestimmung angesehen werden.

Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:

Warum brauchen wir immer Verbote, um das Falsche sein zu lassen und das Richtige zu tun?

Gewähren Verbote nur die Illusion von Sicherheit oder sind sie auch Schutz für den Schwächeren?

Was wurde eigentlich aus dem verführerischen Gedanken der Eigenverantwortung?

Wir leben großteils in einer VERBOTS und Gebots-GESELLSCHAFT. An jeder Ecke stehen Verbotstafeln und Warnhinweise. Dadurch läuft man schnell Gefahr, sich das selbständige Denken und das eigenverantwortliche Handeln abzugewöhnen. – Man kann nicht alles durch Gesetze regeln. Wichtig wäre daher, auf ein großes Maß an Selbstverantwortung zu setzen und dies auch schon den Kindern rechtzeitig vorzuleben.
Verbote erreichen oft nur das GEGENTEIL von dem, was sie beabsichtigen. Im Endeffekt erzeugt jede Form von Druck eine Art Gegendruck und derjenige, der sich ungerechterweise bestimmten Regeln ausgesetzt sieht, verspürt den Drang, vor der Kontrolle des anderen fliehen zu müssen. Es liegt offensichtlich in der Natur des Menschen, auf Verbote mit Widerstand zu reagieren, was zwangsläufig zu kleineren – oft auch zu größeren – Auseinandersetzungen in Beziehungen führt.
Vielen jedoch geben Verbote – allerdings häufig auch ohne viel Überlegung – ein angenehmes sicheres GEFÜHL. Für manche macht es das Verbieten aber erst so richtig interessant wie die verbotene Frucht im Paradies. Dieser Fall möge uns erinnern: Alle Gesetzmäßigkeit geht auf die Liebe Gottes zurück. Grundelemente dieser Liebe sind in seinen Weisungen dargestellt. Durch sie zeigt uns der Erlöser-GOTT seine Liebe. Sie sind nicht dazu da, um unsere Freiheit zu untergraben, sondern um uns zum wahren GLÜCK zu führen. Nicht nur zum ewigen Heil, sondern auch jetzt schon zu einem glücklichen Leben. Er will uns dadurch nicht seine Allmacht zeigen und uns das Leben schwermachen, sondern uns vor dem Schlimmsten bewahren. Wir dürfen ihm vertrauen. Er weiß, was für uns not-wendig und was verzichtbar ist.

– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch

Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:

Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Horch auf meine Stimme, nimm dir meine Worte zu Herzen und du wirst unterscheiden lernen, was dir helfen und was dir schaden könnte. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!

DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Wir alle leben in einer Welt, in der wir längst den Überblick über die Vielzahl aller Verbote, Regeln und Gesetze verloren haben, die unsere heutige moderne Zeit so stark charakterisieren. Viele gesetzliche Verbote dienen dazu, das Zusammenleben irgendwie zu organisieren und sind zweifelsohne unvermeidbar.
HERR, oft habe ich aber das Gefühl, überfordert zu sein, vor allem wenn es darum geht, gar nicht mehr meine Ansicht äußern zu dürfen, weil viele mehr keinen Widerspruch vertragen. Da wünsche ich mir gewisse Spielregeln, die eingehalten werden müssen, damit die Grundvoraussetzungen für harmonische Beziehungen geschaffen werden können. Ich will mich hüten vor Menschen, die selbst permanent Verbote aussprechen und eigenwillige Gesetze aufstellen, selbst aber anscheinend noch nie etwas von Kompromissbereitschaft gehört haben.
Eigentlich bis DU, HERR, Herr über alle Gebote und Verbote. Wir brauchen uns daher gar nicht so sehr mit ihnen beschäftigen, wenn wir die zwei Gebote, dich und den Nächsten zu lieben, ernstnehmen und mit dir auf dem Weg sind. Dann werden alle Verbote zum Wohl der Menschen da sein – und nicht der Mensch für sie. DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!

Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:

Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Ps 19,8 oder Gal 5,23
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

bleib im Gespräch – lebe in liebe-voller Beziehung!