hier und Mangel dort?
Einkaufswagen rollen durch die Lebensmittelabteilung. Nahezu 100 Brotsorten grüßen aus einem schier endlosen Regal und kaum einer kennt das GEFÜHL des HUNGERS mehr. – Der Großteil kann sich fast alles leisten und dennoch gibt es ganz viele, die in ihrer Einfachheit und in harmonischen Beziehungen eine weit größere Lebensfreude entdecken.
Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:
Vielen Menschen auf der Erde fehlt das Notwendigste zum (Über)-Leben. Raubt nicht der Überfluss der einen die Lebensgrundlagen der anderen und lässt damit auch keine verständnisvollen Beziehungen aufkommen?
Wie lernt man sorgsam umzugehen, wenn die meisten Dinge im Überfluss vorhanden sind?
Verpassen wir nicht das Wesentliche, wenn wir zu sehr dem Überflüssigen nachlaufen?
Vieles deutet darauf hin: ÜBERFÜLLE führt in den letzten Jahrzehnten zu einer ERSCHÖPFUNG und Ermattung. Das Massenhafte in vielen Bereichen bringt keine Fantasie mehr zustande, keine Aufbruchstimmung, keine Solidarität mit denen, die an Mangel leiden. Vor allem jenen, die auf jedermanns Wohl bedacht sind, wird bewusst: Wir leben weit über unser Maß hinaus. Die Mutter Natur zeigt uns schon seit längerem, dass wir vom Gas runter müssen, obwohl es immer wieder heißt: Das geht nicht! Doch schwierige Zeiten lernen uns: Alles geht, wenn wir nur wollen.
Vielfach wird auch über den GLAUBENSSCHWUND geklagt: ‚Den Leuten geht es zu gut, deshalb verlieren sie den Glauben. Früher, in Zeiten der Not hatten die Leute ihr Herz offen für GOTT. Es müsste eine Krise kommen, dann würden…‘. – Jedoch deshalb bewusst Mängel herbeizuführen wäre unüberlegt und eine diktatorische Lösung.
Jesus, der Erlöser zeigt uns den Weg. Er bietet uns die Möglichkeit an, frei und unabhängig zu werden von allen äußeren Umständen. – Jedoch GOTTES Fülle kommt nicht, wenn wir schon alles haben. Wir müssen erst dafür leer werden. Das meint Jesus mit seinem Worten vom Besitzverzicht: das Freiwerden für das Wesentliche, frei und beziehungsfähig werden für ihn und die Mit-Menschen – ‚ohne Mangelerscheinungen‘.
– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch
Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:
Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Gib liebend gern von deinem Überfluss zum Wohl anderer und zu einem gerechten Ausgleich. Auf diese Weise sammelst du mit deiner Großzügigkeit Reichtum im Himmel an. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!
DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Lass mich stets bewusst sein, in welch privilegierten Land wir wohnen dürfen und viele Vorzüge genießen, die einem Großteil der Menschheit – allein aufgrund des Ortes der Geburt – verwehrt bleibt. Dokus und Berichte aus anderen Ländern und Situationen – die ich ansehe oder lese – von Menschen, die in Armut und mit Entbehrungen leben müssen, mögen mir sagen: Wir sind aufgefordert, einfacher und wesentlicher zu leben!
Es gibt auch Mängel, unter denen wir leiden. Liebe, Vertrauen, Selbstvertrauen: Das ist das Brot, das wir entbehren. Ein großer Mangel scheint auch zu sein, dass Menschen sich selbst und den anderen annehmen können, wie sie sind.
HERR, wir wollen alle gut leben. Lass mich erkennen: Selbst, wenn wir weniger Ressourcen verbrauchen, wir trotzdem ein gutes, vielleicht sogar ein besseres Leben führen können. Mitunter scheint es tatsächlich so, als wäre mir durch den Überfluss, in dem ich lebe, der Blick auf dich verstellt, der DU mir geben willst, woran ich Mangel leide.
HERR, ich danke dir für all den Segen, der mein Leben reich macht. Danke für die Fülle an Liebe, Gesundheit und Freude, die mich umgibt. Öffne mein Herz und meinen Geist, damit ich den Überfluss in meinem täglichen Leben erkenne. Hilf mir, nicht nach immer mehr zu streben, sondern aus der Dankbarkeit heraus zu leben und diesen Segen mit anderen zu teilen. DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!
Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:
Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Mk 10,21 oder Mt 5,6
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org
