gibt es auch unerschöpfliche?

Wir Menschen leben vielfach über das normale MASS hinaus, was überall auf der Welt zu sehen ist. Mindestens ein mal jährlich am Erdüberlastungstag erinnern uns die Medien ausführlich an den Verbrauch von Energie, Konsumgüter, Rohstoffe, Wasser, Lebensmittel etc. – Diskussionen darüber sollen auch unsere eigene Beziehung und Verhaltensweise dazu immer wieder auf den Prüfstand stellen.

Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:

Das Wollen und das Zuviel dominieren weitgehend die Gesellschaft. Kaufen wir nicht oftmals Dinge, die wir gar nicht brauchen oder ohnehin schon haben, nur weil uns die Konsummaschinerie dazu anstiftet, die Werbung uns manipuliert? Weil wir Befriedigung erhoffen, die niemals eintritt?

Verbrauchen wir mehr, als die Erde produzieren kann, wird eines Tages Knappheit herrschen. Welche Folgen hat das für die globalen Beziehungen und die Friedensbestrebungen? Wie erklären wir das alles unseren Kindern?

Was essen wir und wieviel davon und wie gehen wir mit den Ressourcen der Welt um? Wo können wir reduzieren?

Am sog. Erderschöpfungstag sind die RESSOURCEN der WELT für das jeweilige JAHR aufgebraucht, und alles, was wir dann an Rohstoffen verwenden, kann nicht mehr nachgebildet werden. Würde die gesamte Weltbevölkerung so leben und wirtschaften wie zum Beispiel wir in Österreich, wären etwa vier Erden notwendig, um den Bedarf an Rohstoffen und die Aufnahme von Schadstoffen zu decken. – Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren: Es wird oft ohne Rücksicht geflogen und konsumiert, gegessen und bestellt. Man ist immer auf der Suche nach Schnäppchen und Discountpreisen – Hauptsache billig. Wir kaufen auf Pump und leben ökologisch in gleicher Weise.
Für die Taten und deren AUSWIRKUNGEN früherer Generationen sind heutige Menschen nicht verantwortlich. Dagegen dürfen uns unsere Kinder daran messen, wie gut wir mit den Gegenwartsproblemen, der Klimaerwärmung, der globalen Ungleichheit oder der nachhaltigen Ressourcennutzung umgehen. Die Welt hat genug für die Bedürfnisse von allen, aber nicht genug für die Gier von Einzelnen. Solidarität und verstärkte Aufmerksamkeit auf verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen unseres Globus sind eine, wahrscheinlich aktuell sogar die Antwort. Was wir auch getan haben, es ist nicht zu spät umzukehren. – Wir alle mögen Teil der Lösung sein.
Unsere Aufgabe ist es, füreinander da zu sein, füreinander eine KRAFTQUELLE der Lebensfreude und Lebensenergie zu werden. Und wir wissen: Es gibt da eine Ressource. Diese ist unser Schöpfer-GOTT. Er ist die unversiegbare Quelle. In Beziehung mit ihm erlangen wir unsere persönlichen Fähigkeiten und werden selbst zum unerschöpflichen Lebensbrunnen für unsere Mit-Welt.

– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch

Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:

Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Glaube, Hoffnung und Liebe sind Ressourcen, die nicht weniger, sondern mehr werden, wenn du sie als Geschenk annimmst und weiterschenkst. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!

DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
So sehr uns auch bedrohliche Szenarien von Klimaveränderungen und Knappheit von Rohstoffen vor Augen gestellt werden: Unsere Wegwerfgesellschaft ist geprägt von einem immer schnelleren Konsumieren und einem verschwenderischen Umgang mit Gütern und Ressourcen.
Lass mich erkennen, HERR: Nichts gehört uns wirklich. Wir sind vergänglich. Alles ist nur geliehen. Dies gilt es zu beachten im Umgang mit Natur und über die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich.
Es könnte doch auch sein, dass Gier, Ausbeutung und Egoismus verachtet werden. Es könnte doch sein, dass füreinander zu sorgen, einander Zeit zu schenken, empathisches Handeln und der Einsatz für die Gemeinschaft zudem am meisten angesehenen Tugenden gehören. Es könnte doch sein, dass unsere Gesellschaft nach Gerechtigkeit, Frieden und Solidarität strebt. Es könnte doch sein, dass vorhandene Mittel, Arbeit und Verantwortung gerecht verteilt werden. Es könnte doch sein, dass alle Menschen ein gutes Leben haben können. HERR, meinst DU es nicht so? DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!

Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:

Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): 1 Kor 13,13 oder Mt 6,25
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

bleib im Gespräch – lebe in liebe-voller Beziehung!