eine falsche Geisteshaltung?
Erstaunlich viele Menschen laufen mit negativen ÜBERZEUGUNGEN und DENKMUSTERN durchs Leben. Diese wirken in vielen Bereichen oft wie innere Blockaden und Steine. – Auch unsere Beziehungen sind davon nicht ausgenommen.
Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:
Es scheint, heutzutage ist man intellektuell, wenn man möglichst pessimistisch denkt. Stecken dahinter nicht vielmehr ‚negative Glaubenssätze‘, eingeprägte Vorurteile und Überzeugungen?
Zu den wichtigsten Voraussetzungen, um die Anforderungen der Zeit zu bewältigen gehört eine positive Einstellung. Warum werden allerorts bei vielen Vorschlägen zur Lösung von Aufgaben und Problemen, zuallererst und ausschließlich auf die negativen Auswirkungen hingewiesen und darüber diskutiert? Oft ein Dagegensein um jeden Preis?
Sind negative Gedanken ein Symptom von geringem Selbstwert? Und wie beeinflussen sie meine Beziehung zu mir selbst?
In manchen SITUATIONEN schützt PESSIMISMUS vor blindem Aktionismus, Wunschdenken oder unüberlegten Risiken. Dass es Meinungsverschiedenheiten in vielen Fragen gibt, ungelöste Konflikte, Kritik da und dort, ist verständlich, oft sogar nützlich und notwendig. Jedoch wären wir alle pessimistisch nach dem Motto: ‚Es wird alles schlechter‘, könnten wir nicht überleben. Niemand würde zum Beispiel Beziehungen eingehen oder heiraten, denn statistisch halten ja viele Ehen nicht. Wir kämen immer schwerer ins Handeln und müssten nur noch auf die Apokalypse warten.
Man kann nicht NEGATIV denken und POSITIVES erwarten. Der Pessimist rechnet mit dem Schlimmsten und setzt sich deshalb nicht mehr für das Gute ein. Wer jedoch von vornherein am Gelingen einer Sache zweifelt, wird sich aus dieser Einstellung heraus eher Schwierigkeiten einhandeln. Es möge daher mit Zuversicht versucht werden, Herausforderungen anzunehmen und Lösungen zu finden. – Aus der Negativspirale in eine ‚Heilsspirale‘ zu gelangen.
Dazu bedarf es einer positiven Haltung, die ganze Wirklichkeit mit den Augen des GLAUBENS zu sehen und sie so in der richtigen Perspektive, in der richtigen Bedeutung und Wertigkeit anzunehmen, die sie vor GOTT hat. In der Beziehung und im Gespräch mit ihm entsteht eine Wechselwirkung: durch den Glauben kann ich die Mit-Welt im guten Sinne sehen; wenn ich sie so sehe, wird sie für meinen Glauben und Geisteshaltung eine ständige Bereicherung und Festigung.
– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch
Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:
Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Ich bin dein Licht und dein Heil und helfe dir, deine Angst zu verlieren und dass nicht negative Gedanken ihre Macht über dich gewinnen. Erfülle deinen Aufgaben mit Liebe und Zuversicht. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!
DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Trotzdem ich immer wieder pessimistische Menschen antreffe, die überall Schlechtes, Böses, Gemeines, Minderwertiges und Garstiges vermuten und sich darin ständig bestätigt finden, möchte ich am Positiven festhalten. Ich meine damit alles, dem ich begegne, ausgehend von mir selbst und meinem Körper: Der Atem als Garant und Zeichen dafür, dass ich lebe und leben darf; mein Körper als Wunderwerk der Schöpfung; die Natur, die mir viel von dir und deine Kraft mitteilt: der Wald, die Sonne, die Blumen, das Wasser eines Sees, des Meeres; ein Berg, den ich besteige; eine Wiese, in die ich mich hineinwerfe…
Ich merke, HERR: Mein Herz ist manchmal schwer vor Zweifel und mein Geist belastet von Ansichten, die die Schönheit deiner Schöpfung und das Gute in meinem Leben trüben. Ich möchte dankbar sein, was mir das Leben bereits alles beschert hat und anstatt zu denken, im Leben bekommt man nichts geschenkt, erkennen: Das Leben ist voller Geschenke.
Hilf DU mir auf meine Gefühle zu achten und nicht an schwarzmalerischen Befürchtungen festzuhalten. Ich vertraue, dass die Zukunft Sinn macht und ich sie auch unter widrigen Umständen bewältigen kann, weil DU mit mir bist. DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!
Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:
Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Phil 4,8 oder Ps 94,19
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org
