lebens-wichtig?

Sich auf etwas GEMEINSAMES einigen, statt auf dem Eigenen zu beharren‘, so könnte man den Kompromiss einfach beschreiben und nicht ‚als etwas, wo beide verlieren‘. – Hat es doch wesentliche, oft sehr negative Auswirkungen auf Beziehungen, wenn einer auf den anderen nicht zugeht, Wünsche und Vorstellungen nicht respektiert und nicht den Mittelweg der Vernunft sucht.

Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:

Sind es die Kompromisslosen, die unsere Freiheit bedrohen? Die die Welt von Andersdenkenden befreien möchten, in dem sie alle ethischen Grenzen überschreiten? Heiligt für sie der Zweck die Mittel?

Hinter Kompromissen verbergen sich oft auch egoistische Abwägungen, was immer noch besser ist als Konflikte. Ist Frieden im Kleinen wie im Großen nicht immer ein einziger Kompromiss?

Gibt es auch Themen im Zusammenhang mit dem Schutz des Lebens, der Religionsfreiheit, der Familie…, wo es keinen Spielraum für Zugeständnisse gibt?

Der Kompromiss ist mehr als eine Vereinbarung mit wechselseitigen Vor- und natürlich auch Nachteilen. Er ist das ERGEBNIS eines PROZESSES, der Übereinstimmung, der Gutes erreichen will. Zuhören, verstehen wollen, eine gemeinsame Perspektive entwickeln mit der Überzeugung: Jedes Thema, jeder Konflikt kann gemeinschaftlich gelöst werden.
Die Kompromissbereiten suchen nach einem Ausgleich, wägen zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten ab und sind um gute BEZIEHUNGEN bemüht. – Und sie berücksichtigen Einsprüche. So gelingt es, Mitte und Maß zu halten. Hier ist Mittelmaß der fruchtbare und nicht der faule Kompromiss. Dieser wird dann entstehen, wenn der Zweck die Mittel heiligen soll. Wir erleben es heutzutage, wenn zum Beispiel die eigene politische Meinung über demokratische Grundlagen gestellt werden.
Maß und Mitte finden. Nicht übertrieben gerecht, nicht überaus klug sein. – So heißt es in der Bibel. Mit GOTT in Beziehung bleiben – das ist der biblische KOMPASS für die Suche nach einem gütlichen Vergleich, der allen dient. Diese Suche hilft, dass dem Menschen Mögliche zu entdecken. Wenn das Leben nicht fair ist, dann muss es darum gehen, die Folgen für den Einzelnen möglichst gering und erträglich zu halten. Sich auf das Machbare und Erreichbare zu konzentrieren, möge stets der eine Impuls sein und das Vertrauen in den Erlöser-GOTT nicht zu verlieren der andere. Mit ihm erkennen wir, wie lebens-wichtig gegenseitige Verständigung ist.

– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch

Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:

Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Sei kompromissbereit, entscheide und handle nach deinem sensibilisierten Gewissen und auch mit mir im Dialog. Sei kompromisslos, wo es um die Wahrheit des Evangeliums geht. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!

DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Wir leben in einer Zeit, in der der Konsens uncool ist. Cool ist, wer sich mit lautem Getöse durchsetzt – meist auf Kosten der Schwächeren. Die Erfahrung mit dir zeigt, dass DU ‚kompromissbereit‘ bist und wer dich ernst nimmt, dem gelingt es auch, sich vor den Extremen zu schützen: der meidet das Böse – und übertreibt es auch nicht mit der eigenen Gerechtigkeit.
HERR, ich möchte die persönlichen Gewissensentscheidungen anderer achten, auch wenn ich selbst anders entschieden hätte. Hilf DU mir, dass ich die Einigkeit und den Kompromiss bevorzuge und andere wertschätze und unterstütze, die in dieser Weise Verantwortung übernehmen – in den Familien, in den Gemeinschaften jeder Art und unter allen Völkern dieser Erde.
HERR, vieles, was geschieht, kann ich nicht verstehen und ich muss akzeptieren, dass die Welt unvollkommen ist. Ich möchte aber nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und sagen: Was soll’s?! Ich will … – ja, was denn, ich kann ja nichts machen? Zeig DU mir die Bereiche, in denen Kompromisse nicht nur möglich, sondern nötig sind und jene, in denen ich keine Zugeständnisse machen darf. DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!

Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:

Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Phil 2,4 oder Röm 15,1
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

bleib im Gespräch – lebe in liebe-voller Beziehung!