durch Hin- oder Wegschauen?

In uns Menschen wohnt ein ausgesprochenes BEDÜRFNIS nach Harmonie. Wir sehnen uns im Leben eigentlich immer nach etwas: nach mehr Ruhe, Gelassenheit, vor allem nach Frieden in der Welt, nach Sicherheit, Gesundheit… – Häufig braucht es in Beziehungen aber auch das Unharmonische, um vorhandene Gegensätze zu überwinden und einen faulen Frieden zu entlarven.

Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:

‚Der Gescheitere gibt nach! – Eine traurige Wahrheit. Sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit‘ belehrt uns eine bekannte Schriftstellerin. Wie können wir mit dieser Aussage verantwortungsbewusst und mit Klugheit umgehen? Nachgeben oder dranbleiben?

Niemand ist vollkommen. Schätze ich das Gute im anderen mehr als das Negative und helfe ich ihm in seinem Kampf, seine Schwächen zu überwinden, um Beziehungen gelingen zu lassen?

Was hilft mir zu einer guten Übereinstimmung mit meiner Mit-Welt?

Für viele sind Sonnenuntergänge oder -aufgänge sehr faszinierend, weil sie unsere SEHNSUCHT nach einem friedlichen Alltag, nach einem harmonischen Leben, nach glücklichen Gefühlen und gelingenden Beziehungen anrühren. Derartige Naturschauspiele übertragen wir gerne auch auf unser menschliches Zusammenleben.
Wir sagen auch: Ein guter TON macht die Musik und sorgt für Harmonie. Wer zu sich selbst ‚ja‘ sagen kann mit seinen Schattenseiten, kann sich auch über das Gute am anderen freuen und Unzulänglichkeiten akzeptieren. Ein schiefer TON verändert den ganzen Akkord. Wer sich selbst nicht mag, kann auch andere nicht mögen und wird ständig mit dem hadern, der ihm dieses Leben zumutet. – So ist der UMGANGSTON, die Art und Weise, wie wir mit- und übereinander sprechen, von großer Bedeutung. Worte und Begriffe ‚aus der untersten Schublade‘, die andere herabsetzen, sollen keine Verwendung finden. Rohe, derbe und erniedrigende Ausdrücke oder gar Schimpfwörter entwürdigen und verletzen tief im Innersten.
Harmonie kann auch verlorengehen, wenn das GESPÜR für das GESCHENK des LEBENS auf der Strecke bleibt, wenn das Gespräch mit dem Schöpfer-GOTT und der Dank zu kurz kommen. Menschliche Liebe reicht oft nicht aus, um im Ringen um ein harmonisches Zusammenleben durchzuhalten. Die Sehnsucht nach seiner Nähe schließt gleichzeitig die Suche nach Harmonie und Ausgewogenheit des Lebens ein, mit der Wahrnehmung, dass wir von seiner Liebe umgeben sind, durch die er uns die gewünschte Einheit schenkt. Unsere Aufgabe möge sein, entsprechend zu handeln: mit Demut, Geduld und Bereitschaft zur Versöhnung, durch liebe-volles Hin- und nicht durch feiges Weg-schauen.

– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch

Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:

Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Harmonie entsteht durch Zuhören statt überreden; ehrlich sprechen statt schweigen; einander korrigieren, aber im Ton der Liebe. Das Ziel ist nicht ‚recht haben’, sondern einander in Geduld und Wahrhaftigkeit zu begegnen. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!

DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Ich will in Harmonie und Frieden mit meinen Mitmenschen leben und sie von der guten Seite sehen. Ich habe Verständnis für ihre Schwächen. Urteil und Gericht darüber überlasse ich dir. Auch ich bin nicht der vollkommene Mensch. Mögen uns positive Kräfte durchdringen und wir einander Freude bereiten.
HERR, in Zeiten der Herausforderung und des Schmerzes in unseren Beziehungen suchen wir deine Hilfe. Stärke DU mich, wenn ich verletzt worden bin, nicht mit Gewalt zu reagieren oder mich beleidigt zurückzuziehen, sondern in Demut die Spannungen aufzuarbeiten und um Lösungen zum beiderseitigen Vorteil bemüht zu sein. Gib mir Kraft, zu verzeihen und Vertrauen, Probleme mit deiner Hilfe zu lösen.
Schenk mir Klugheit, meine oft leichte Erregbarkeit zu zügeln und Eintracht zu wahren, statt einen sinnlosen Streit eskalieren zu lassen und Einsicht, wo mein Harmoniebedürfnis die Situation nicht verbessert und ich mich in Liebe für einen wahren Frieden einsetzen muss. DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!

Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:

Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Röm 12,10 oder Kol 3,13
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

bleib im Gespräch – lebe in liebe-voller Beziehung!