ein Geben und Nehmen?

Großeltern sind das BINDEGLIED zwischen den GENERATIONEN, um die Lebens- und Glaubenserfahrung an die Jungen weiterzugeben. Sie stehen mit ihren Enkeln in besonderer Beziehung und sind häufig unentbehrliche Helfer für die Eltern. – Enkelkinder sind ihrerseits verschiedenartig Lichtblicke für ihre Großeltern.

Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:

Wie können Großeltern Werte wie Respekt, Bescheidenheit, Ehrlichkeit und Großzügigkeit, den Glauben – als zentrale Orientierungspunkte und Voraussetzungen für geglückte Beziehungen – an ihre Enkelkinder weitergeben?

Wieviel Unterschiedlichkeit vertragen Kinder? Wie gelingt es Großeltern für ihre Enkel da zu sein und ihnen in ihrer Entwicklung beizustehen, ohne sich in die Erziehungsaufgaben der Eltern einzumischen?

Ist es nicht wunderschön, wenn Enkelkinder allgemein zu einem besseren Lebensgefühl beitragen und Oma und Opa zum Beispiel bei der Handhabung moderner Kommunikationsmittel zur Seite stehen oder mit einem Plauderstündchen erfreuen?

Zum UMGANG mit den Enkeln gehört es natürlich, Spaß zu haben, in Bewegung zu sein, ein bisschen verwöhnen, wo die Eltern sagen würden: Das ist jetzt zu viel des Guten. Verwöhnen heißt aber nicht nur, Süßigkeiten zu verteilen oder Geschenke zu kaufen. Großeltern verwöhnen vor allem mit Nähe, mit Zeit, mit ihrer Aufmerksamkeit. Sie wollen für ihre Enkelkinder da sein, sich aber nicht in die Erziehung einmischen.
Großeltern überliefern der GEGENWART eine VERGANGENHEIT, die notwendig ist, um die ZUKUNFT zu gestalten. Sie können wichtige Erkenntnisse vermitteln und sind zusehends mehr die einzigen Menschen, die ihren Enkeln religiöse, spirituelle Werte näherbringen. Gelebte Werte tragen entscheidend zur Entwicklung eines Selbstbildes, einer Selbstannahme und damit zur Beziehungsfähigkeit bei. Enkel nehmen etwas mit – durch Beobachtung, nicht durch Belehrung. Es ist eine stille Weitergabe – nicht durch Predigen, sondern durch Vorleben. Aus den früheren Leben erzählen und einfach so sein, wie man ist – aus dem Bauch und aus dem Herzen heraus.
Und so wie gute Priester und Ordensleute zu jeder Zeit sehr wichtig sind, sind es ebenso gläubige Mütter und Väter, Großmütter und -väter. Sie sind der verbundene STAMM glaubensstarker FAMILIEN, welche wiederum die Basis für eine resiliente Gesellschaft bilden. Ein fröhliches Geben und ein dankbares Nehmen führt zur gegenseitigen Bereicherung und zu liebe-vollen Beziehungen.

– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch

Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:

Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Vermittle deinen Enkeln, dass sie hineingenommen sind in meine Geschichte mit euch Menschen und dass sie diese weiterschreiben. Leite sie zum Reden mit mir an und zum Lesen in der Hl. Schrift, damit sie so in das Glaubensleben hineinwachsen. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!

DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Schenk mir Gelegenheiten, meinen Enkelkindern Hoffnung und Zuversicht mit auf den Weg zu geben und ihnen zu erzählen, wie DU mich führst, begleitest und was DU in meinem Leben schon bewirkt hast. Ich möchte ihnen vorleben, was es heißt, auf dich zu vertrauen in guten wie in schlechten Zeiten und ihnen ein Beispiel geben, wie Leben gelingen kann.
HERR, DU hältst deine Hand über uns und unsere Enkelkinder. Lass sie Freunde finden, mit denen sie gemeinsam die Welt entdecken. Hilf uns mit Freude und Zutrauen den Weg unserer Kinder zu begleiten. Gib uns die Kraft, sie zu unterstützen und zu helfen, aber auch den Mut, Grenzen zu ziehen. Wir freuen uns auf die vielen schönen Stunden, die wir miteinander verbringen dürfen. Lass uns nicht vergessen, dass DU auch in den traurigen Momenten bei uns bist.
HERR, wir danken dir, dass DU uns einander geschenkt hast, dass wir uns gerne haben und unser Leben gegenseitig bereichern. Hilf uns, die Balance zu finden zwischen unseren unterschiedlichen Lebenswelten und miteinander voll Vertrauen in die Zukunft gehen. DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!

Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:

Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): 5 Mose 4,9 oder Ps 92,15
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

bleib im Gespräch – lebe in liebe-voller Beziehung!