mit welchen Bausteinen?
Wer glücklich sein will braucht Mut. Mut zur VERÄNDERUNG, neue BRÜCKEN zu bauen, alte Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen. – Brücken bauen heißt nicht die Unterschiede aufhellen, die uns trennen, sondern im offenen und ehrlichen Gespräch jene Bausteine herauszufinden, welche uns zu glücklichen Beziehungen verbinden.
Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:
Brücken bauen kostet viel Zeit, Kraft, Geduld, gute Gespräche. Welche ‚spirituellen‘ Bausteine helfen und welche behindern?
Müssen wir nicht immer neu lernen, wie wir miteinander in guten Beziehungen leben können?
Mit einer Lebensweise, die uns maßgeblich die Bibel vorgibt? Diese erst wieder entdecken und gemeinsam wirksam werden lassen?
Wir leben in einer Welt und Zeit, die geprägt ist von SPALTUNGEN zwischen arm und reich, mächtig und machtlos, jung und alt und vielen mehr. Menschen kehren sich den Rücken zu und entfernen sich voneinander.
Erinnern wir uns daran: Alle Menschen ‚sitzen im selben Boot‘, wie man so sagt -und Barrieren zwischen Freunden und Feinden verschärfen die Probleme. Gelingt kein BRÜCKENSCHLAG, reicht keiner dem anderen die Hand, braucht man sich nicht wundern, wenn es keinen Frieden gibt. – Jedoch aus Steinen, die einen in den Weg gelegt werden, kann man eine Wand errichten oder eine Brücke bauen. Sie ist kein Selbstzweck, sondern führt auf die andere Seite, ermöglicht Begegnung. Das heißt aufeinander zugehen, einander anschauen, auf Augenhöhe in Dialog treten und bereit sein, voneinander zu lernen.
Achten wir daher auf die Qualität der ‚Bausteine‘. Weg von Minderwertigen, wie Vorurteilen, Schuldzuweisungen, Falschinformationen oder permanentem Pessimismus – und hin zu respektvoller Kommunikation, ehrlicher Reflexion und Mut zum ersten Schritt.
Brückenbauen erfordert VERGEBUNG, das Verlassen der eigenen Komfortzone und den Verzicht auf Vergeltung. Tugenden wie Demut, Sanftmut und Langmut sind dazu unerlässlich. Mögen wir mit wert(e)vollen Bausteinen und im Gespräch mit den Baumeister, unserem Schöpfer-GOTT, den Brückenbau und die Erhaltung liebe-voller Beziehungen in Angriff nehmen.
– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch
Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:
Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Lass Jesus zum Eckstein werden, der zum einen alles verbindet und zum anderen die Grundlage ist, auf der alles ruht. Bau und erhalte mit ihm deine Beziehungen und sei stets bereit, den anderen in Liebe zu ertragen. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!
DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Hilf DU uns, Mauern unserer Angst abzubauen: die Steine der Ablehnung, der Intoleranz, und das Fundament des Unfriedens umzugraben in einen fruchtbaren Boden des Friedens, mit dem Samen der Liebe, Worte aus Verstehen, Gedanken aus Mut.
Sei mit uns, damit wir zwischen den Mauern, die uns umgeben, nicht verkümmern. Gib uns die Kraft, damit wir aus den herumliegenden Steinen Brücken zum anderen bauen, anstatt nach ihm zu werfen. Begleite uns auf dem Weg des Friedens, um den ersten Schritt zu tun und nicht immer nur auf die Bewegung eines schlimmen Feindes zu achten. Denn wenn wir Frieden stiften, werden wir Frieden atmen, wenn wir Liebe geben, werden wir auch Liebe empfangen, und wenn wir verstehen, werden auch wir verstanden.
HERR, gib mir Mut zum Brückenbauen und auf den anderen zuzugehen. Lass mich auf dich vertrauen – und wenn ich gehe, geh DU mit mir. Ich möchte gerne Brücken bauen, wo alle tiefe Gräben sehen. Ich möchte hinter Zäune schauen und über hohe Mauern gehen. Ich möchte nicht zum Mond gelangen, jedoch zu meines Mit-Menschen Tür. Ich möchte keinen Streit anfangen und ob wir Frieden haben, liegt auch an mir. Lass mich auch erkennen, wo gegen falsche Einflüsterungen und Irrlehren zu mauern – im übertragenen Sinn – notwendig ist. DU wirst mir den rechten Weg auch dafür zeigen. DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!
Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:
Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): 1 Petr 2,6 oder 2 Kor 5,18
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org
