oft nicht einfach, jedoch stets lohnend?
Wenn wir heutzutage trotz des Überangebotes an Fernsehprogrammen noch Zeitungen lesen, in Illustrierten blättern, vielleicht ein Buch zur Hand nehmen, möge es doch selbstverständlich sein, auch eine Bibel zu besitzen und darin – täglich oder wenigstens regelmäßig – zu lesen. – Zumeist beziehen wir uns auf das Gelesene/Herausgehörte und es entsteht somit Beziehung.
Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:
Hat uns die Bibel heute – außer nur alte, langweilige Geschichten, die wir eh schon kennen – noch etwas zu sagen?
Was schreckt die Menschen ab, die Bibel einfach zur Hand zu nehmen, darin zu lesen/hineinzuhören und mit dem Inhalt in Beziehung zu treten?
Sind nicht manche Texte sperrig, irritierend, hinterlassen viele Fragezeichen, regen aber andererseits zur tieferen Beschäftigung an?
Geht es um Lebensthemen, ist die Bibel ein BUCH für Leute, die sich bewegen lassen, die zumindest auf der Suche nach ihrem Schöpfer sind. Sie ist nicht einfach ein ‚G’schichterl-Buch‘, sondern höchst aktuelle Botschaft. Die lebendigen Erfahrungen von Menschen sind zeitlos. Daher ist auch die Bibel als Buch der Glaubens- und Lebenszeugnisse in jede Zeit passend.
Aber die sprachliche Gestalt diese Aufschreibungen ist im Neuen Testament 2000 und im Alten Testament bis zu 3000 Jahre alt. Sprache wandelt sich schnell. Denken wir nur an die Änderung in unserer Kommunikation, die sich in den letzten Jahrzehnten mit E-Mails, WhatsApps und in sozialen Medien ergeben hat. Daher bedeutet Bibellektüre auch immer einen Deutungsprozess, der auf verschiedenen Ebenen ablaufen kann.
Welcher Bibeltyp du auch bist, ein paar grundsätzliche TIPPS sind in jedem Fall nützlich: Übersetzungen – auch in anderer Sprache – vergleichen, denn die Formulierungen sind ein bisschen anders und zeigen verschiedene Aspekte auf; Text mehrmals lesen, in Stille wirken lassen und den Kontext beachten. Nicht als Tatsachenbericht verstehen, sondern als Glaubenszeugnis; nicht wörtlich nehmen, sondern ernst und den Text nicht aus dem Zusammenhang reißen; nicht einzelne Worte als Waffe gegen andere verwenden und die hl. Schriften als rechtfertigendes Beweismaterial für eigene Taten bzw. Lösungen heranziehen.
Unerlässlich ist, Jesus in seinem historischen Umfeld, im Judentum der damaligen Zeit, mit seinen Hoffnungen und seinen Glauben an GOTT, hineinzustellen. Nicht intellektuelles Zerlegen biblischer Texte führt voran, sondern ein Lesen/Hören der Texte als lebendiges Gotteswort an den Leser/Hörer selbst. Da beginnt es sich einfacher anzufühlen und auch schwierige Passagen erscheinen lohnend, weil sie in Beziehung mit Jesus und von ihm getragen werden.
– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch
Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:
Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Die Bibel ist ein Glaubensbuch und will auch als solches gelesen und gehört werden. Zuerst ist deine persönliche Betroffenheit. Betrachte deine eigene Situation vom Standpunkt deines Herzens aus und vertrau meiner Zusage auf immerwährende Hilfe. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!
DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Deine Worte, aufgeschrieben durch deine Nachfolger sind eine Einladung zum Leben, zur Liebe. So steht es nicht bei Facebook, so steht es in einem anderen ‚Faith-Book‘, der Bibel. Sie eröffnet mir die Begegnung, die Beziehung mit dir, mit anderen und mit mir selbst. Sie erzählt mir von vielen Menschen, die sich auf den Weg machen und losgehen. Freiwillig oder unfreiwillig, von dir dazu aufgerufen oder aus eigenem Antrieb. Sie lernen dabei, Ziele zu setzen und zu verfolgen sowie Durststrecken und Hindernisse zu überwinden. Und sie erfahren, dass DU mit ihnen gehst.
Ich finde in ihr auch immer wieder zahlreiche widersprüchliche Texte. Was soll das, HERR? Steckt da etwa gar eine Absicht dahinter? Möchtest DU mich anregen, darüber zu reden, mich darüber auszutauschen und mit anderen zu kommunizieren? Schenk DU mir Verständnis für das, was ich nicht begreife, und ein bereites Herz für das, was du mir zeigen willst. DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!
Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:
Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Jos 1,8 oder Jes 55,11
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org
