Advent und Adventure (auf Deutsch: Abenteuer) haben dieselbe Wortwurzel. Es kann vielerlei bedeuten: ein ungewöhnliches, spannendes und positives ERLEBNIS oder ein risikoreiches, gewagtes Unternehmen auch mit negativem Ausgang. Auch der Advent kann abenteuerlich sein. Man spricht zwar von der stillsten Zeit im Jahr, aber er wird vielerorts immer lauter und schriller, die vorgenommene Beziehungspflege kommt zu kurz. Es gelingt immer weniger – selbst für einige Augenblicke – den ganzen Trubel zu vergessen und sich auf das Eigentliche zu besinnen.

Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:

Auf welches Abenteuer lassen wir uns ein? Durch die Straßen mitzuhetzen oder sich hinzusetzen und warmherzig miteinander zu reden? Die Kraft zu spüren, die diese Zeit ausstrahlen soll?

Bietet uns der Advent die Chance wieder selbst mehr Mensch zu werden? Einen Neuanfang zu wagen? Die Prioritäten zu ordnen und uns unserer Werte wieder mehr bewusst zu werden?

– Achtsam mit unserer Zeit umzugehen? Uns zu fragen, was wirklich wichtig ist und was wir unseren Kindern mitgeben? Vor allem auch den Bezug, die Beziehung zum Hintergrund dieser Zeit im Jahr?

Solche Fragen klingen vielleicht abenteuerlich und bringen uns manchmal an unsere eigenen GRENZEN. Aber gerade die Auseinandersetzung damit möge das Leben lebenswert machen. Wir können zum Beispiel das Abenteuer: ‚ausmisten, äußerlich wie innerlich‘ – das uns schon länger beschäftigt – suchen und diese Sache in die Hand nehmen. Das Wagnis gemeistert, können wir uns beruhigt in den Spiegel schauen und sagen: Ich hab’s geschafft! Ich bin befreit und dadurch bereit die Menschwerdung Jesu – meine persönliche Beziehung zu ihm – in mir zuzulassen.
Auch das Kommen Jesu in diese Welt war ein ungewöhnliches, seltsames GESCHEHEN, ein Beziehungs-Abenteuer. GOTT ließ sich auf ein Leben als Flüchtling und Heimatloser und vieles mehr ein. – Zögern wir nicht und lassen wir uns in den Tagen vor Weihnachten, der Geburt Jesu, auf das ‚Adventure‘ Advent ein. Meditation, innere Ruhe und das Staunen auf das Licht der brennenden Adventkerzen mögen uns bereit machen, das Licht der Welt, den Friedensfürsten, Jesus selbst, in uns Mensch werden zu lassen. Öffnen wir ihm die Tür des Lebens und alles erscheint in neuem Licht: Familie, Arbeit, Schmerz, Gesundheit und Freundschaft werden Gelegenheit, seine tröstende Gegenwart zu entdecken.

– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch

Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:

Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Sei wachsam, das heißt, aufmerksam. Öffne deine Augen, Ohren und dein Herz, damit du spürst, wo du gebraucht wirst. So wirst du zum Licht für deine Mitmenschen und lässt ihnen deine Liebe spüren. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!

DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Ich wünsche mir einen Advent, in dem Freude und Gelassenheit und nicht der Stress im Mittelpunkt stehen. Immer wieder nehme ich mir vor, mein Leben ruhiger zu gestalten. Und immer wieder erwische ich mich dabei, wie ich mich hetze und wie ich mich hetzen lasse. Und das, obwohl ich weiß, dass mir das nicht guttut. HERR, gib mir Zeit für meine Familie, für meine Nächsten. Lass mich und die Menschen um mich herum auf ein friedliches und schönes Weihnachtsfest zugehen. Gib auch denen Zeit, die nicht so viel Glück im Leben haben wie ich. Den Armen und Obdachlosen, den vielen Flüchtlingen, den Opfern von Gewalt und Vertreibungen. Gib ihnen Zeit, sich an ihr neues Umfeld zu gewöhnen, um sich von ihren Erlebnissen auszuruhen und die Zeit hilfsbereiter Menschen, die sie dabei unterstützen wollen. Hilf mir, dass dieser Advent ein besonderes Erlebnis wird. Lass ihn jeden Tag ein bisschen heller werden, mit jeder Kerze, die entzündet wird und mit jedem guten Gedanken. Lass mich selber zum Träger des Lichts werden und weihnachtlich handeln. DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!

Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:

Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Röm 13,11 oder Mk 13,33
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

bleib im Gespräch – lebe in liebe-voller Beziehung!

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