Social Media

oder un-social Media?
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Vielversprechend begann die Erzählung von den ‚sozialen Medien‘. Doch aus der Idee, sich mit Menschen aus aller Welt zum Gedankenaustausch zu vernetzen, sind vielerorts beziehungszerrüttende Hassmaschinen geworden. – Sie können aber auch – besonders für junge Menschen – eine große Chance und ein Motor sein, sich für gute Zwecke zu engagieren, mit Klischees und alten Ansichten aufzuräumen.

Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:

Ist Social Media nicht für manche so etwas wie ein schmutziges Hobby, die mit Aufregung und Vortäuschung von gesellschaftlicher Relevanz mediale Aufmerksamkeit erzeugen und ihr Geschäft machen?

Besteht nicht die Gefahr wirksamer Propaganda und Gehirnwäsche auf den Leim zu gehen?

Kommt Social Media dem Bedürfnis nach menschlichen Beziehungen und Begegnungen ebenso entgegen, wie es dieses schürt?

Soziale Medien werden immer mehr von Presse, Politik, Wirtschaft und Teilen der Bevölkerung mit einem öffentlichen DISKURSRAUM verwechselt. Die Demokratie, der Journalismus, der Umgang miteinander im Großen wie im Kleinen wurden gekapert. Und all das hat sich dem Geschäftsmodell der sozialen Medien unterworfen: es zählt nur, was ohne Umschweife eine Emotion aktiviert. – Jeder, der uns Menschen kennt, weiß: Das kann nicht gut gehen. Man muss sich bewusst machen: das ist nicht die echte Welt. Es sind halt viele Meinungsmacher und -bildner unterwegs, von Medienvertretern über Machtpolitiker bis zu wichtigen Leuten in der Wirtschaft. Und dann noch ganz viele Trolle, die Stimmung machen.
Was im Gegensatz dazu positiv wahrgenommen werden darf, ist der Zuwachs an Lebensfreude, an Freundschaften, an Verbindungen, an Vielfalt, die soziale Medien ermöglichen. Die alte Freude am Bild, an dem Nicht-Alleine-Sein, zu einer Gemeinschaft zu gehören, finden ganz neue Entfaltungsmöglichkeiten. Gebraucht man daher die neuen Kommunikationsmöglichkeiten gewissenhaft, dann bieten sie Hilfestellungen, steigern die Freude am Leben und nutzen dem Aufbau und Erhalt liebe-voller Beziehungen.
Besprechen wir uns darüber immer neu auch mit unserem Schöpfer-GOTT. Er möge uns stets erinnern: Chats ersetzen nicht eine face-to-face-Kommunikation und die Würde der Personen ist stets zu respektieren. Er schenke uns Einsatzfreude und Kraft, uns den Krisen unserer Zeit zu stellen und eine soziale Gesellschaft aufrecht zu erhalten.

– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch

Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:

Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Lass soziale Medien zu einem Werkzeug des Friedens werden, welche Hoffnung verbreiten, die Gemeinschaft stärken und meine Liebe widerspiegeln. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!

DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
In den sozialen Medien haben sich viele vergiftet: Junge, Alte, auch viele jener, die integriert werden sollten und stattdessen in ihren Extremismusblasen verloren gehen. Damit ich selbst gegenüber falscher Verwendung und verlogenen Einflüsterungen standhaft bleibe, bitte ich dich, mir zu helfen, mich an folgenden Verhaltens-Empfehlungen zu orientieren:
1. Setze GOTT an die erste Stelle, bei allem, was du sagst und postest.
2. Liebe deinen Nächsten online, wie du geliebt werden willst.
3. Verwende Social Media um echte Freundschaft zu unterstützen und nicht zu ersetzen.
4. Nutze Social Media anstatt von ihr kontrolliert oder gefangen genommen zu werden.
5. Halte auch die andere Wange hin, wenn du virtuell verunglimpft wirst.
– Gilt nicht bei Mobbing!
6. Poste niemals, wenn du emotional außer Kontrolle, in Wut, Rage oder Trauer bist.
– Dann telefoniere oder schreibe lieber direkt oder suche das direkte Gespräch.
7.Versuche Jesus zu reflektieren – online wie offline.
8. Social Media diene nicht dazu, um Öl ins Feuer der Versuchung zu gießen.
9. Denke selbst, bevor du einer Massenmeinung folgst und sie teilst.
10. Baue deine Identität nicht auf das, was die Leute in Likes und Kommentaren über dich denken.
11. Frag deine Freunde, wie sie deinen Umgang mit Social Media beurteilen.
So wirst DU mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!

Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:

Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): 1 Kor 10,23 oder Kol 4,6

Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

bleib im Gespräch – lebe in liebe-voller Beziehung!

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