Lebenskultur

leben und leben lassen?
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Es hat sich in den letzten Generationen der Ausdruck: ‚Man lebt nur einmal‘ zu einem LEBENSMOTTO entwickelt. – Wieviel oder wenig davon gesund ist bzw. ob die Befürworter dadurch widerstandsfähiger gegen Krisen im Allgemeinen und in ihren Beziehungen sind, wird sich erst erweisen müssen.

Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:

Unser Leben ist eine einzige Beziehungsangelegenheit. Werden wir eines Tages für unser beziehungszerstörendes Sprechen, schöpfungsschädliches Verhalten und unserer krankmachenden Lebensweise zur Verantwortung gezogen?

Sollten wir uns nicht neu aufstellen in unserer Art zu leben? Unseren Wertekompass neu kalibrieren? Perspektiven drastisch wechseln? Gemeinschafts- und lebens-relevant, statt system-relevant zu leben?

Bietet uns nicht gerade die Bergpredigt einen beispielhaften Lebensplan?

Der Mensch hat tatsächlich vieles im Griff, aber nicht alles. Wir können dankbar sein, für das, was heute alles möglich ist. Gleichzeitig müssen wir auch feststellen: Leben ist zerbrechlich, Leben steht nahezu auch immer unter ‚Lebensgefahr‘; besser: ‚Sterbensgefahr‘. Wir sind daher aufgerufen, die Steine von allem wegzuräumen, was nach Untergang riecht: destruktive Kritik an den anderen; Beleidigung und Verleumdung; Ausgrenzung der Armen oder die Heuchelei, mit der wir den Glauben oft  leben…, ist Sterben.
Merkmale für ein gutes GEMEINWOHL mögen sein: Versprechen geben und halten, Vertrauen schenken, solidarisch sein, dem anderen Interesse entgegenbringen und mit Wohlwollen begegnen, Verantwortung übernehmen, Wissen weitergeben… – Denn das wirklich geglückte Leben ist ein mit anderen geteiltes Leben. Besser daher: für etwas ‚leben‘ als für etwas ’sterben‘.

Wir leben in einer Zeit der Veränderung. Das muss nicht als negativ angesehen werden. Die Anpassung an neue GEGEBENHEITEN ist aber not-wendig. Man kann zum Beispiel mit Wissen anderen Menschen helfen, damit sie klarkommen, etwas in ihrer Lebensweise verändern und hoffentlich einen unglaublich schönen, menschenfreundlichen Weg gehen, um einfach eine lebenswerte Welt zu schaffen, in guter Beziehung und in wahrer Nächstenliebe miteinander zu leben. ‚Leben und leben lassen‘ – mit dem Blick auf die echte Liebe, die oft auch sehr herausfordernd sein kann – wird diese Redewendung zu einer Lebensaufgabe.

– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch

Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:

Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
💬 Mein liebes Kind! Für viele Menschen in deiner kleinen und in der großen Welt gibt es kein Leben in Wohlhabenheit. Sorg dafür, so gut du kannst und mit meiner Hilfe, dass sich auch ihre Situation zum Besseren verändert. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!

DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Ich will leben, sinnstiftend, gewissenhaft, in Zufriedenheit. Wenn möglich vorbildhaft, in jedem Fall aber unaufdringlich. Denn allen, denen ich begegne, billige ich vorbehaltlos die gleichen Chancen zu. Diese Wechselseitigkeit möge das um und auf sein. Manche Freude wäre nur halb so groß und mancher Schmerz kaum auszuhalten, wären da nicht stets andere Menschen mit mir auf dem Weg, die mich mit Verständnis und Empathie begleiten.
Mit dem Psalmisten möchte ich einstimmen: Behüte mich, GOTT, denn ich vertraue dir. Ich sage zu dir: DU bist mein HERR, mein ganzes Glück bist DU allein. DU gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher; DU hältst mein Los in deinen Händen. Auf schönem Land fiel mir mein Anteil zu. Ja, mein Erbe gefällt mir gut. Ich preise den Herrn, der mich beraten hat. Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht. Ich habe den Herrn beständig vor Augen. Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht. Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele; auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit. Denn DU gibst mich nicht der Unterwelt preis; DU lässt deinen Frommen das Grab nicht schauen. DU zeigst mir den Pfad zum Leben. Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle, zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit. DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!

Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:

Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Mt 22,39 oder Spr 21,21
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

bleib im Gespräch – lebe in liebe-voller Beziehung!

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