Heil(ig)werden

gar nichts Außergewöhnliches?
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Für die meisten Menschen klingt Heil(ig)werden nach etwas UNERREICHBAREM und UNPOPULÄREM. Sie glauben, Heiligkeit sei etwas für wenige Auserwählte, eben Heilige. Und doch ist Heiligkeit im ganz gewöhnlichen Leben zu erreichen. – Aber nur ein frommer Wunsch ist es auch nicht: Heil(ig)werden erfordert ständig Entscheidungen und intensive Beziehungen.

Versuchen wir herzhaft über aufkommende Fragen nachzudenken und hilfreiche Ant-Worten zu finden:

Heilige sind VIP (not: very important, but: very inspiring people), in deren Nähe sich man gerne aufhält. Was zeichnet ihr Verhalten und ihre Lebensführung aus?

Warum lässt die Aufforderung zum Heil(ig)werden viele argwöhnisch und skeptisch sein? Vielleicht weil es auch so viel Schein-Heiligkeit gibt?

Kann man Heiligkeit in feste Vorstellungen pressen? Worin besteht sie?

Heiligkeit erkennt man in erster Linie an ihren AUSWIRKUNGEN: Das tägliche Leben auf GOTT hin auszurichten, ob man nun mit Freunden zusammen ist, am Computer arbeitet, einkauft oder betet. Die meisten Heiligen erkennt man nicht an ihren spektakulären Taten, Wundern oder außerordentlichen Fähigkeiten. Man entdeckt sie vielmehr in ihrem ganz gewöhnlichen Alltag. Sie sind Menschen, die das GEWÖHNLICHE außergewöhnlich leben. Sie verstehen es, jede, noch so unscheinbare Situation durch ihre Liebe kostbar zu machen. Und sei es auch nur dadurch, dass sie in treuer Liebe ihre Pflicht tun, so gut sie nur können. – Eine große Heilige erinnert daran, dass es nur 2 Dinge bedarf: ‚Ein kindliches Gottvertrauen und die kleinen Schritte des Guten im Alltag‘.
Unser Schöpfer-GOTT selbst schenkt uns die Lösung – besser gesagt: den Erlöser. Durch seinen Kreuzestod ist die Trennung zwischen ihm und den Menschen aufgehoben. Es ist kein PRIVILEG mehr für WENIGE, ihm zu begegnen, sondern eine Berufung für alle. – Das bedeutet jedoch auch: bereit zu sein, einiges auszuhalten, wenn es unangenehm und mühsam wird; wenn Selbstüberwindung oder Anfeindungen anstehen und es gilt, den bequemen Weg der anderen zu vermeiden und oft allein gehen zu müssen.
Unser HEIL-AND will uns dabei helfen, indem er eine tiefe echte Beziehung zu uns haben möchte. Sein Plan für unser Leben ist, frei und heil(ig), im Frieden, zu leben.

– weitere Denk-Anstöße findest du auch im online-Buch

Kommen wir darüber auch mit unserem HERR-GOTT ins Gespräch:

Guter GOTT, ich nehme deine Stimme wahr:
Mein liebes Kind! Um heil(ig) zu werden, lebe deine Beziehung mit mir. Beziehung leben heißt miteinander reden. Dein Gespräch mit mir ist nichts anderes als dein Beten. Daraus entspringt ein Leben, das immer neu beginnen kann und das anders ist als zuvor. Fürchte dich nicht, hab Mut und bleib in meiner Liebe!

DU, mein HERR, ich möchte dir sagen:
Ich will auf dich schauen, der DU heilig bist und auch auf dieser Welt gelebt hast. DU hast uns gezeigt, wie man anderen Menschen dient, liebt, vergibt, tröstet, ermutigt usw. Dein Leben dient uns als Vorbild, wie wir konkret in unserem gewöhnlichen Alltag Heiligkeit leben können.
Das kann gleichzeitig auch frustrierend sein, denn oft scheitern wir daran. Lass mich erkennen, dass heilig sein nicht bedeutet, perfekt, fehlerfrei oder sündenlos zu sein. Auch die Heiligen, die wir heute verehren, hatten ihre guten und ihre schlechten Tage, ihre Stärken und ihre Schwächen. Aber wenn sie gefallen sind, standen sie wieder auf. Sie haben nie an sich selbst resigniert. Wenn sie an ihre menschlichen Grenzen stießen, haben sie umso mehr auf dich vertraut. Sie wussten auch, dass sie nicht alles nur aus eigener Kraft tun müssen. In der festen Überzeugung, dass DU sie bedingungslos liebst – und dies noch bevor sie etwas getan oder geleistet haben – wurden sie zu wahrhaft freien und glücklichen Menschen.
HERR, auch ich muss mein Heil(ig)werden nicht durch eigenen Verdienst erreichen, sondern der Heilige Geist – um dessen Führung ich bitte und vertraue – wird sie in mir bewirken. DU bist mein Friede, meine Hoffnung und meine Freude. Dir sei Lob und Dank. Halleluja!

Hören wir auf die Botschaft unseres Schöpfers und ‚nehmen wir ihm bei seinem Wort‘, das er uns für liebe-volle Beziehungen und rechte Ant-Worten anbietet:

Klick dazu z.B. auf folgende Bibelstellen (es gibt noch viele andere!): Hebr 12,14 oder 1 Thess 4,7
Den Text aus der heutigen ‚Tages-Zeitung‘ samt Kommentar – zum Lesen wie zum Hören – findest du unter: www.evangeliumtagfuertag.org

bleib im Gespräch – lebe in liebe-voller Beziehung!

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